

Marc Plüss
Nach meinem Betriebsökonomie-Studium an der Fachhochschule Luzern begann ich im Dezember 2008 als Regionalverkaufsleiter bei der ALDI SUISSE AG in der Zweigniederlassung Dagmersellen. Wer sich nach dem erfolgreichen Studienabschluss nicht scheut, direkt Verantwortung zu übernehmen, ist bei ALDI goldrichtig. Während des rund einjährigen Trainee-Programmes erlernte ich den Job des Regionalverkaufsleiters (RVL) von der Pike auf. Nach nur 5 Wochen Mitfahrt bei einem erfahrenen Regionalverkaufsleiter durfte ich für 6 Monate meine Einarbeitung in einer österreichischen Regionalgesellschaft fortsetzen, wo ich sehr bald schon die Funktion des Filialleiters ausübte. Man kann dies getrost als "Sprung ins kalte Wasser" bezeichnen. Aber nur so lernt man die Prozesse des Unternehmens sowie die Tätigkeit des Filialteams richtig kennen.
Anschliessend durfte ich erneut Kolleginnen und Kollegen sowohl in Österreich als auch in der Schweiz begleiten, wobei ich enorm von deren Erfahrungen profitieren konnte. Nach exakt einem Jahr wurde mir mein Bereich zugeteilt - ein Moment, auf den sich jeder Trainee sehr freut!
Als Regionalverkaufsleiter fungiere ich als Bindeglied zwischen den verschiedenen Abteilungen der Zentrale und den Filialen, was sich in sehr vielfältigen Aufgaben niederschlägt. Nebst diversen Controlling-Aufgaben in den Läden und der Administration beansprucht die Personalführung einen grossen Teil meiner Zeit. Es gilt die Mitarbeitenden zu motivieren und zu fördern, was ich als sehr dankbare Aufgabe betrachte. Dazu wird jedem Regionalverkaufsleiter ein Spezialgebiet zugeteilt, bei dem alleine oder im Team spezifische Projekte durchgeführt werden.
Das Unternehmen legt grossen Wert auf eine offene, direkte Kommunikation und definierte Verantwortungsbereiche. Dies sowie die weltweit gleiche Organisationsstruktur ermöglichen kurze Entscheidungswege, welche in der dynamischen Welt des Detailhandels einen klaren Wettbewerbsvorteil bedeuten. ALDI SUISSE hat seit dem Markteintritt 2005 viel bewegt und ich bin stolz, das Unternehmen bei seinen weiteren Schritten unterstützen zu dürfen. Selbständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und eine hohe Einsatzbereitschaft sind dabei unerlässlich, werden von der ALDI SUISSE AG aber auch entsprechend honoriert.
Roman Schaub
Ich bin seit August 2008 bei der ALDI SUISSE AG in der Zweigniederlassung Embrach beschäftigt und nun für einen Bereich von 3 Filialen verantwortlich. Nach dem Besuch der Wirtschaftsmittelschule entschloss ich mich, die Matura auf dem zweiten Bildungsweg nachzuholen. Im Anschluss habe ich mich für ein Psychologie-Studium mit Fachrichtung Wirtschaftspsychologie und BWL im Nebenfach an der Universität Zürich entschieden.
Als gegen Ende meines Studiums der Bewerbungsprozess begann, tat ich mich eher schwer. Ich verspürte keinen grossen Wunsch irgendwo ein kleines Rädchen zu sein und mitzudrehen. Ich wollte etwas bewegen können und vor allem gefordert und gefördert werden, an Grenzen stossen und mich so weiter entwicklen können. Eher durch Zufall stiess ich bei der Suche nach einer echten Herausforderung auf die ALDI SUISSE AG. Nach einigen Gesprächen mit Regionalverkaufsleitern und einem Schnuppertag war ich von der Tätigkeit als Regionalverkaufsleiter und vor allem von ALDI SUISSE als Unternehmen mit klaren Strukturen und Werten überzeugt.
Bevor man einen Bereich und damit die volle Verantwortung für mehrere Filialen erhält, durchläuft man eine 12-monatige Einarbeitung in die Tätigkeit des Regionalverkaufsleiters. Diese findet sowohl in der Schweiz als auch in Österreich statt. Kurz nach Eintritt in das Unternehmen durfte ich 14 interessante und lehrreiche Wochen in der österreichischen Zweigniederlassung Rietz verbringen, bevor ich meine Einarbeitung in der Schweiz fortsetzte. Sehr wichtig sind in dieser Zeit die sogenannten Filialzeiten. Während insgesamt ca. 3 Monaten führt man selbständig verschiedene Filialen und lernt so die Tätigkeit des Filialleiters und das Unternehmen von Grund auf kennen. Zusätzlich begleitet man mehrere Regionalverkaufsleiter und wird so "on the job" eingearbeitet. Auf diese Weise erhält man einen Einblick in verschiedene Arbeitsweisen und kann sich so von jedem etwas abschauen und für sich das Beste herauspflücken. So wird man optimal auf die bevorstehende Bereichsübernahme und die damit einhergehende Verantwortung vorbereitet.
Wenn man seinen Bereich erhält erwartet einen eine äusserst vielfältige Arbeit. Die Tätigkeit lässt sich meiner Meinung nach am besten mit "Unternehmen im Unternehmen" beschreiben. Dabei spielt das Thema Führung mit all seinen Facetten ene sehr wichtige Rolle. Die ständige Beschäftigung mit diesem Thema lässt einen persönlich wachsen und ist für mich das Salz in der Suppe. Mit der Verantwortung für seinen Bereich geht natürlich auch die Verantwortung für seine Mitarbeiter einher. Dazu gehört, dass man als Vorgesetzter quasi als Coach fungiert, für seine Mitarbeiter da ist und ein Auge und Ohr für deren Sorgen und Nöte hat.
Daneben gibt es noch eine Vielzahl weiterer Aufgaben. So verschafft man sich mit Hilfe von Controllingfunktionen einen Überblick, was. z. B. Wareneingang und -ausgang sowie die Bargeldabwicklung in der Filiale betrifft. Häufig gilt es diverse Dinge wie etwa den Winterdienst für seine Filialen zu organisieren. Genauso häufig wie im Filialbüro ist man als Regionalverkaufsleiter auch im Verkaufsraum anzutreffen. So macht man sich bei jedem Filialbesuch zunächst ein Bild vom Laden und bespricht seinen Eindruck mit dem Filialleiter. Auf diese Weise kann man die Filiale weiterentwickeln und so zum weiteren Unternehmenserfolg beitragen. Dazu gehört auch, dass man eine Ergebnisverantwortung für seinen Bereich trägt. Gerade das erachte ich als besondere Herausforderung. Als Regionalverkaufsleiter gleicht kaum ein Tag dem anderen. Bei all den vielfältigen Aufgaben immer die Übersicht zu behalten ist gerade zu Beginn nicht immer einfach. Deshalb spielt die Selbstorganisation eine äusserst wichtige Rolle.
ALDI SUISSE hat sein Versprechen gehalten und mir eine äusserst interessante und abwechslungsreiche Aufgabe mit grossem Verantwortungsbereich übertragen, die zudem noch überdurchschnittlich hoch vergütet wird. Interessant ist sicher auch, dass ALDI SUISSE höhere Führungspositionen ausschliesslich aus den eigenen Reihen rekrutiert.